Fotografischer Nachlass

Im vergangenen Jahr sind sehr viele Bilder und Negative der Fotografen Schlienz sen. und jr. aufgetaucht. Aus dem Material möchte MUSE-O nun in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv eine Ausstellung gestalten. Aber es sind noch Fragen offen...
Ab 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Fotoatelier in der Gablenberger Hauptstraße 67. Im Jahre 1932 kam ein Fotogeschäft in der Hauptstraße 69 hinzu. 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden nun Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereinsfeste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.


Mit dem Bus zu Sport und Festen

Seit dem 20. März fährt die „neue 64“ auf die Waldebene Ost. Den dortigen Vereinen und Gastronomen ist ebenso wie dem Handels- und Gewerbeverein Gablenberg sehr wichtig, dass die Linie sich etabliert und über den Projektzeitraum bis Ende 2018 hinaus bestehen bleibt. Kürzlich traf man sich deshalb mit Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier und Vertretern der SSB und der Politik und beriet, wie die 64 gestützt und bekanntgemacht werden kann.


Sonderpreise und Aktionen

Auch ohne verkaufsoffenen Sonntag
Während in Gablenberg der verkaufsoffene Sonntag läuft, müssen in Ostheim die Geschäfte geschlossen bleiben. Denn nach Klagen der Gewerkschaft Verdi werden weithaus weniger Verkaufssonntage zugelassen als bisher. Die Einzelhändler, die bisher in Ostheim mitgemacht haben, bedauern das. Sie möchten aber mit Aktionen an den Werktagen trotzdem für einen kleinen „Ostheimer Frühling“ sorgen. 
So wird die Ostend-Buchhandlung ihren beliebten „Büchermarkt zu kleinen Preisen“ an den Werktagen vom Mittwoch, 3. bis Samstag, 13. Mai ausrichten: Draußen vor dem Laden und auch drinnen sind dann viele Angeboten zu kleinen und kleinsten Preisen zu finden, verspricht Buchhändler Ulrich Schlote. 
„Der SchuhLaden“ lädt vom Dienstag, 2. bis Samstag, 6. Mai zur Familien-Sparwoche ein, in der er 20 Prozent Rabatt aufs gesamte Sortiment gibt. Am Samstag sogar besonders lang: Da öffnet Inhaberin Andrea Klutt als Ersatz für den Sonntag besonders lang bis 22 Uhr. 


Künstler gesucht

Viele Künstlerinnen und Künstler, die in der Vergangenheit bei der Langen Ost Nacht aufgetreten sind, schwärmen von der ganz besonderen Atmosphäre des Straßenfestes: Hier kommt der Stadtteil zusammen, sitzt und tanzt bis tief in die Nacht. Alle, die mitmachen, die Stimmung genießen und den engen Kontakt zum Publikum pflegen möchten, haben dieses Jahr bei der 16. LON am 22. Juli noch die Chance. Sie sollten sich aber mit ihrer Bewerbung beeilen und sie bis spätestens Freitag, 14. April bei Tracy Osei-Tutu im Rathaus einreichen.

Die „neue 64“ fährt

 
 
 
 
 
 
 
 
Großer Bahnhof für einen kleinen Bus: Die Stimmung war schon fast ausgelassen, als der schwarze Kleinbus der neuen, erweiterten Linie 64 am Buchwald eintraf und mit einer Wolke roter Luftballons begrüßt wurde. An der „Jungfernfahrt“ durch den Wald nahmen neben Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier mehrere Vertreter von Handel und Gewerbe und der Vereine auf der Waldebene teil. Aber auch ganz „normale“ Fahrgäste stiegen zu, nicht nur auf dem Abschnitt zwischen Stelle und Frauenkopf, der schon bisher bedient wurde, sondern auch auf der neuen Strecke zwischen Buchwald und Stelle. 
Bei der ersten Runde war der Bus mit seinen 25 Plätzen, davon 13 Sitz- und 12 Stehplätze, voll belegt. Sind es in Zukunft regelmäßig nur halb so viele Fahrgäste, dann hat die Linie auch eine Zukunft. Das hoffen all diejenigen, die sich jahrelang für diese Verbindung eingesetzt haben. Sie wird vorläufig als Pilotprojekt bis Ende 2018 vom Unternehmen GR Omnibus im Auftrag der SSB gefahren. Die schwarzen Diesel-Kleinbusse, die die Abgasnorm Euro 6 erfüllen, blitzen noch nagelneu. 


Handgemalte Hasenzähne

Hasen und mehr aus dem Backhaus Voß 
Die Osterproduktion im Backhaus Voß läuft schon seit Februar auf Hochtouren. Ob Schoko- oder Rahmhase, ob Krokant- oder Mandelsplitter-Ei: Alle werden von Hand hergestellt. Das hat Tradition in der Bäckerei und Konditorei, die von Dirk und Iris Voß in der vierten Generation betrieben wird. 
Vor allem hinter den Schokohasen steckt ein aufwendiges Prozedere, ob sie nun zehn oder 40 Zentimeter groß sind. Die Vorder- und Rückseite einer Form wird von Hand mit weißer und mit dunkler Schokolade bemalt. Im nächsten Schritt werden beide Hälften zusammengefügt und dann zwei Mal mit Kuvertüre ausgeschwenkt, sodass ein Hase entsteht. 
Ein Klassiker sind auch die Rahmhasen, für die Zucker gekocht und dann mit Sahne und Butter abgelöscht wird. Danach wird der heiße Sud in eiskalte Formen gegossen. Die rote Variante, bei der der reine Zucker dominiert, stammt aus der Nachkriegszeit und ist vor allem bei älteren Kunden beliebt. 


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