Sonderpreise und Aktionen

Auch ohne verkaufsoffenen Sonntag
Während in Gablenberg der verkaufsoffene Sonntag läuft, müssen in Ostheim die Geschäfte geschlossen bleiben. Denn nach Klagen der Gewerkschaft Verdi werden weithaus weniger Verkaufssonntage zugelassen als bisher. Die Einzelhändler, die bisher in Ostheim mitgemacht haben, bedauern das. Sie möchten aber mit Aktionen an den Werktagen trotzdem für einen kleinen „Ostheimer Frühling“ sorgen. 
So wird die Ostend-Buchhandlung ihren beliebten „Büchermarkt zu kleinen Preisen“ an den Werktagen vom Mittwoch, 3. bis Samstag, 13. Mai ausrichten: Draußen vor dem Laden und auch drinnen sind dann viele Angeboten zu kleinen und kleinsten Preisen zu finden, verspricht Buchhändler Ulrich Schlote. 
„Der SchuhLaden“ lädt vom Dienstag, 2. bis Samstag, 6. Mai zur Familien-Sparwoche ein, in der er 20 Prozent Rabatt aufs gesamte Sortiment gibt. Am Samstag sogar besonders lang: Da öffnet Inhaberin Andrea Klutt als Ersatz für den Sonntag besonders lang bis 22 Uhr. 


Künstler gesucht

Viele Künstlerinnen und Künstler, die in der Vergangenheit bei der Langen Ost Nacht aufgetreten sind, schwärmen von der ganz besonderen Atmosphäre des Straßenfestes: Hier kommt der Stadtteil zusammen, sitzt und tanzt bis tief in die Nacht. Alle, die mitmachen, die Stimmung genießen und den engen Kontakt zum Publikum pflegen möchten, haben dieses Jahr bei der 16. LON am 22. Juli noch die Chance. Sie sollten sich aber mit ihrer Bewerbung beeilen und sie bis spätestens Freitag, 14. April bei Tracy Osei-Tutu im Rathaus einreichen.

Die „neue 64“ fährt

 
 
 
 
 
 
 
 
Großer Bahnhof für einen kleinen Bus: Die Stimmung war schon fast ausgelassen, als der schwarze Kleinbus der neuen, erweiterten Linie 64 am Buchwald eintraf und mit einer Wolke roter Luftballons begrüßt wurde. An der „Jungfernfahrt“ durch den Wald nahmen neben Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier mehrere Vertreter von Handel und Gewerbe und der Vereine auf der Waldebene teil. Aber auch ganz „normale“ Fahrgäste stiegen zu, nicht nur auf dem Abschnitt zwischen Stelle und Frauenkopf, der schon bisher bedient wurde, sondern auch auf der neuen Strecke zwischen Buchwald und Stelle. 
Bei der ersten Runde war der Bus mit seinen 25 Plätzen, davon 13 Sitz- und 12 Stehplätze, voll belegt. Sind es in Zukunft regelmäßig nur halb so viele Fahrgäste, dann hat die Linie auch eine Zukunft. Das hoffen all diejenigen, die sich jahrelang für diese Verbindung eingesetzt haben. Sie wird vorläufig als Pilotprojekt bis Ende 2018 vom Unternehmen GR Omnibus im Auftrag der SSB gefahren. Die schwarzen Diesel-Kleinbusse, die die Abgasnorm Euro 6 erfüllen, blitzen noch nagelneu. 


Handgemalte Hasenzähne

Hasen und mehr aus dem Backhaus Voß 
Die Osterproduktion im Backhaus Voß läuft schon seit Februar auf Hochtouren. Ob Schoko- oder Rahmhase, ob Krokant- oder Mandelsplitter-Ei: Alle werden von Hand hergestellt. Das hat Tradition in der Bäckerei und Konditorei, die von Dirk und Iris Voß in der vierten Generation betrieben wird. 
Vor allem hinter den Schokohasen steckt ein aufwendiges Prozedere, ob sie nun zehn oder 40 Zentimeter groß sind. Die Vorder- und Rückseite einer Form wird von Hand mit weißer und mit dunkler Schokolade bemalt. Im nächsten Schritt werden beide Hälften zusammengefügt und dann zwei Mal mit Kuvertüre ausgeschwenkt, sodass ein Hase entsteht. 
Ein Klassiker sind auch die Rahmhasen, für die Zucker gekocht und dann mit Sahne und Butter abgelöscht wird. Danach wird der heiße Sud in eiskalte Formen gegossen. Die rote Variante, bei der der reine Zucker dominiert, stammt aus der Nachkriegszeit und ist vor allem bei älteren Kunden beliebt. 


Filderauffahrt ist wieder ein Thema

Regionalverkehrsplan liegt aus
Die Filderauffahrt ist wieder im Gespräch, zumindest beim Verband Region Stuttgart. Sie taucht als Maßnahme höchster Dringlichkeit im Entwurf für die Fortschreibung des Regionalverkehrsplans vom 21. Dezember 2016 auf. 
Unter Maßnahme Nr. 345 listet der Verband unter dem Schlagwort „Filderauffahrt“ eine Verbindung zwischen B10 und A8 mit langem Tunnel auf. Es würde sich um eine Fortführung der B14 von ihrer Einmündung in die B10 im Bereich Neckarpark zur B27 handeln. Für den Fall, dass diese Variante nicht realisiert werden kann, würde dem Plan zufolge Maßnahme 319 an ihre Stelle rücken: Dabei geht es um eine ähnliche Querverbindung mit kurzem Tunnel bei Heumaden, Riedenberg und Kemnat. Für beide Projekte läuft eine Voruntersuchung. 


Bezirksbeirat stimmt dem Konzept zu

Weitere Schritte für die Villa Berg
„Musik und Mehr“ heißt das Konzept, das im Zuge der Bürgerbeteiligung für die künftige Nutzung der Villa Berg erarbeitet wurde. Der Bezirksbeirat Stuttgart-Ost hat den Leitlinien jetzt zugestimmt und damit seine Empfehlung an die Ausschüsse und den Gemeinderat gegeben, die in den kommenden Wochen das Thema beraten werden.
Im nächsten Schritt soll dann von einem externen Büro eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Sie umfasst unter anderem die Stellungnahme des Denkmalamtes, welche Elemente des Gebäudes zu erhalten sind. Außerdem werde man so eine zumindest etwas genauere Vorstellung von den Kosten bekommen – für die jetzt geschätzten zehn bis zwölf Millionen Euro  gebe es keine solide Grundlage, sagte Matthias Bertram vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung. Neben dem Gebäude muss auch die Tiefgarage saniert werden, denn ein Teil ihrer Plätze ist an den SWR vermietet, ein anderer Teil soll für die geplante Wohnbebauung am Parkrand zur Verfügung stehen und ein weiterer Teil in Zukunft für die Nutzer der Villa. 


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