Künftig freier Zugang

Sportplatz an der Berger Schule
Es gibt zu wenige Plätze, auf denen Kinder und Jugendliche sich in Stuttgart-Ost bewegen und toben können. Um Abhilfe zu schaffen, hat die Stadt jetzt richtig Geld in die Hand genommen und für 370 000 Euro den Sportplatz der Berger Schule auch nach oben hin abgedichtet: So können keine Bälle mehr auf die benachbarten Straßen fliegen. Sobald die Öffnungszeiten geregelt sind und die Benutzungsordnung steht, wird der Platz auch für die öffentliche Nutzung freigegeben.


Loch in der Bande wird gestopft

Miteinander reden hilft weiter
Manche Probleme lassen sich schneller beheben als man denkt. Sinan, Maschde und Edison ärgern sich schon sehr lange über das Stück fehlende Bande am Bolzplatz an der Ecke Neckar-/Heinrich-Baumann-Straße. Die Jungs kicken dort fast täglich, im Winter wie im Sommer. Einige ihrer Kumpels hätten aber wegen des Lochs in der Einfassung schon die Lust verloren, erzählen sie. Ständig rolle der Ball raus, und außerdem könne man einfach besser spielen mit Bande.


Jugendliche wollen in „RiO“ was bewegen

Gegen Langeweile und Perspektivlosigkeit
Wer mit sich und seiner Zeit nichts anzufangen weiß, kommt schnell auf dumme Gedanken. Den Kreislauf aus Langeweile und Problemen will ein Gruppe Jugendlicher und junger Männer aus Raitelsberg durchbrechen.
„Wir wollen dazu beitragen, dass „RiO“ nicht immer nur negativ gesehen wird“, sagten die Jungs im Bezirksbeirat, wo sie sich und ihr Projekt vorgestellt haben, gekoppelt mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Sie möchten zunächst eine Fahrt nach Augsburg machen und dort eine Initiative in einem ähnlichen Stadtviertel besuchen. Zweites Vorhaben ist, Kontakte zur krimtartarischen Jugend in der Ukraine zu knüpfen. Vor allem aber wollen sie das Boxtraining „BiO“ - „Boxen im Osten“ - wieder zu beleben.


Wo der Schuh im Osten drückt

Erste Bürgerversammlung seit 2003 fand statt
Gemessen an den Wortmeldungen bei der Bürgerversammlung ist der Verkehr das größte Thema im Stuttgarter Osten. Angesprochen wurden aber auch die Infrastruktur für Familien und Kinder, die Villa Berg samt Park und die Förderung des Einzelhandels. Stuttgart 21 nahm zwar in der Präsentation von Oberbürgermeister Wolfgang Schuster einigen Raum ein wie auch in Form lautstarker Zwischenrufe von Gegnern. Konkrete Fragen dazu bleiben allerdings aus, worüber die meisten Bürger froh waren. Die Turn- und Versammlungshalle in der Schönbühlstraße war bei der ersten Bürgerversammlung seit acht Jahren bis auf den letzten Platz besetzt, einige Stadtteilbewohner standen sogar.
Im Folgenden einige der Fragen, die von den Bürgern vorgebracht wurden.


Alle sollen auf die Bremse treten

Neue Vorschläge für ein Verkehrskonzept
Tempo 40 auf allen Vorbehaltsstraßen in Stuttgart-Ost: Das schlagen die Verkehrsplaner vom Büro Praxl+Partner in Filderstadt zur Verkehrsentlastung im Stadtbezirk vor. Sie haben verschiedene Konzepte verglichen und kamen zum Ergebnis, dass dies der sinnvollste Ansatz ist. Darüber und über weitere Details soll jetzt auch mit den Bürgern diskutiert werden, zum Beispiel im Stöckachtreff und an den runden Tischen Gaisburg und Gablenberg. In zwei bis drei Monaten will der Bezirksbeirat dann zu einem Ergebnis kommen.


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