Wo der Schuh im Osten drückt

Erste Bürgerversammlung seit 2003 fand statt
Gemessen an den Wortmeldungen bei der Bürgerversammlung ist der Verkehr das größte Thema im Stuttgarter Osten. Angesprochen wurden aber auch die Infrastruktur für Familien und Kinder, die Villa Berg samt Park und die Förderung des Einzelhandels. Stuttgart 21 nahm zwar in der Präsentation von Oberbürgermeister Wolfgang Schuster einigen Raum ein wie auch in Form lautstarker Zwischenrufe von Gegnern. Konkrete Fragen dazu bleiben allerdings aus, worüber die meisten Bürger froh waren. Die Turn- und Versammlungshalle in der Schönbühlstraße war bei der ersten Bürgerversammlung seit acht Jahren bis auf den letzten Platz besetzt, einige Stadtteilbewohner standen sogar.
Im Folgenden einige der Fragen, die von den Bürgern vorgebracht wurden.


Alle sollen auf die Bremse treten

Neue Vorschläge für ein Verkehrskonzept
Tempo 40 auf allen Vorbehaltsstraßen in Stuttgart-Ost: Das schlagen die Verkehrsplaner vom Büro Praxl+Partner in Filderstadt zur Verkehrsentlastung im Stadtbezirk vor. Sie haben verschiedene Konzepte verglichen und kamen zum Ergebnis, dass dies der sinnvollste Ansatz ist. Darüber und über weitere Details soll jetzt auch mit den Bürgern diskutiert werden, zum Beispiel im Stöckachtreff und an den runden Tischen Gaisburg und Gablenberg. In zwei bis drei Monaten will der Bezirksbeirat dann zu einem Ergebnis kommen.


Wegweiser für den Stuttgarter Osten

Die Handels- und Gewerbevereine informieren

Im neuen Jahr starten der HGV Gablenberg und der HGV Stuttgart-Ost eine gemeinsame Werbeaktion, mit der sie auf die vielfältigen Möglichkeiten im Stadtbezirk hinweisen. „Ihr Wegweiser für den Stuttgarter Osten“ ist der Titel eines Handbuchs, das alle Einwohner – auch über die Grenzen des Stadtbezirks hinaus – auf die attraktiven Angebote von Handel, Gewerbe und Dienstleistern aufmerksam macht.

Darüber hinaus ist es ein hilfreiches Nachschlagewerk für das gesamte Versorgungsgebiet: Man findet Ärzte, Rechtsanwälte, soziale Einrichtungen, Beratungsstellen, Pflegedienste und andere Institutionen. Derzeit laufen die Vorarbeiten, das Erscheinungsdatum ist für Mitte April vorgesehen.

Den Einwohnern wird ein zielsicheres Werk an die Hand gegeben, das Auskunft über die Vielfalt der Geschäfte, über Angebot, Lage und Öffnungszeiten gibt. Dieses Konzept deckt erstmals kompakt alle Bereiche ab, die für die Bürger und Kunden in Stuttgart-Ost wichtig sind.

Spenden für den Bocksprungbrunnen

Rettungsaktion für ein Kulturdenkmal
Nächstes Jahr wird das Zeppelin-Gymnasium samt dem Bocksprungbrunnen 100 Jahre alt. Doch der Wasserspender im ist in traurigem Zustand: Das Böcklein der Bronzeskulptur hat nur noch einen Stummelschwanz, dem Knaben fehlt sein Geschlecht. Wasser fließt keines mehr, denn ein Brunnenrohr ist ebenso defekt wie die Stufen zum Brunnen und die Stiftungstafel.
Das Zeppelin-Gymnasium möchte den Bocksprungbrunnen mit Unterstützung der Stiftung Stuttgarter Brünnele wieder instand setzen und zu neuem Leben erwecken. Dabei sind die Bürger als Spender gefragt, wie schon vor 100 Jahren: Bürger von Stuttgart-Ost haben 1912 bei der Erbauung des damaligen Reformrealgymnasiums den schönen, mittlerweile denkmalgeschützten Brunnen gestiftet.


Feuer und Flamme fürs Zugfahren

Weiteres Modellbahn-Material gesucht
Immer mittwochnachmittags ist die Stunde der Modellbahnfans in der Karl-Olga-Altenpflege. Sechs bis acht ältere Herren kommen dann im Bastelzimmer zusammen, um ihre Strecke weiterzuentwickeln: Nach einem Aufruf in „Ihr Stadtteil aktuell“ haben sie Material bekommen und konnten mit viel Begeisterung bereits eine kleine Landschaft samt Zugstrecke aufbauen. Darüber freuen sich alle sehr. Mittlerweile dreht die Lok sogar ihre Runden, was einiges Tüfteln und Basteln erfordert hat. Tatkräftige Hilfe bekamen die Senioren dabei aus dem Stadtteil von Friedrich Walz, der seinen Ruf als Modellbahn-Experte bestätigen konnte.


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