Engagiert ohne ideologische Scheuklappen

175. Geburtstag von Eduard Pfeiffer

Am 24. November vor 175 Jahren wurde in Stuttgart Eduard Pfeiffer geboren. Der jüdische Bankier, Genossenschaftler und Sozialreformer hatte großen Einfluss auf die Baupolitik der Landeshauptstadt. Er war ein wichtiger Wirtschaftsförderer im Land und gleichzeitig Sozialreformer, der sich für humane Arbeits- und Lebensbedingungen einsetzte.

Unter anderem hat Pfeiffer den „Verein für das Wohl der arbeitenden Klasse“ gegründet, den heutigen Bau- und Wohnungsverein mit Sitz in Stuttgart-Ost. Dieser gilt als eine der ersten Institutionen des sozialen Wohnungsbaus und schuf an die 1800 Wohnungen, darunter die Siedlung Ostheim. Noch heute ist beim Bau- und Wohnungsverein der Geist seines Gründers präsent, nicht nur, weil seine Büste im Gang steht und sein Bild an der Wand hängt. Bei anstehenden Entscheidungen frage man sich in den Gremien des Vereins oft: „Wie hätte Eduard Pfeiffer entschieden?“, sagt Vorstand Thomas Wolf.

Zermürbt vom langen Warten

Wienerwald kämpft mit Parkplatz-Problemen

Manchmal geben Kunden bei Vassilios Kokinakias im Wienerwald telefonisch eine Bestellung auf, unter der Bedingung, dass er sie ihnen draußen vor der Tür aushändigt – sie wollen keinen Strafzettel riskieren. Kokinakias braucht dringend Parkplätze für sein Restaurant an der Ecke Landhausstraße/Lehmgrubenstraße. Die seien schon versprochen worden, als die Landhausstraße verkehrsberuhigt wurde, sagt er – das ist mehr als 15 Jahre her.   

„Meine Kunden müssen irgendwo parken!“, sagt Kokinakias.

Bürgerversammlung verschoben!

Neuer Termin wegen Schlichtungsgesprächen

Die Bürgerversammlung im Stadtbezirk Stuttgart-Ost fand nicht wie angekündigt am 29. November statt, sondern musste auf Januar 2011 verlegt werden. Grund dafür sind die Schlichtungsgespräche im Zusammenhang mit Stuttgart 21. Bei ihnen wurde ein weiterer Verhandlungstag am 29. November angesetzt, an dem Oberbürgermeister Wolfgang Schuster teilnehmen musste.

Neuer Termin: 31. Januar 2011

Projektförderung ade

Bezirksbeirat will „Mandie“ nicht

Hinter der Verschönerung der Fußgängerbrücke über die Talstraße steht ein großes Fragezeichen. Denn die Vorstellungen des Bezirksbeirats passen nicht ins Förderprogramm „Mandie“ und die beiden Handels-und Gewerbevereine ziehen sich aus dem Projekt zurück.

Stadtteilmanager Torsten von Appen kann zur Förderung von Handel und Gewerbe Gelder aus dem europäischen Programm „Mandie“ beantragen. Er hatte deshalb bei den HGVs nach passenden Projektideen gefragt und unter drei Vorschlägen die farbliche Gestaltung des Fußgängerstegs ausgewählt.

Nach mehreren Anläufen war ein Entwurf gefunden, der dem Programmraster entsprach und auch von der Stadtverwaltung akzeptiert wurde. Diese Variante fiel aber im Juli beim Bezirksbeirat durch (wir berichteten). In jener Sitzung erklärte sich Olaf Fuchs, Inhaber einer Werbeagentur, spontan bereit, drei weitere Entwürfe vorzulegen. Gleichzeitig wollten HGVs und Stadtteilmanager ihren Vorschlag überarbeiten.

Im Kino geflogen

Jahresausflug des HGV

Beim Jahresausflug des HGV Stuttgart-Ost nach Speyer war von allem etwas dabei: Kultur, Technik, Essen, Spaß – ein wirklich rundes Programm. Vom Busfahrer behutsam und sicher in die Domstadt am Rhein gebracht, besuchten die 45 Ausflügler zunächst das Technikmuseum mit seinen vielen Exponaten von der Dampfmaschine bis zur Boeing.

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