Mit dem Bus zu Sport und Festen

Seit dem 20. März fährt die „neue 64“ auf die Waldebene Ost. Den dortigen Vereinen und Gastronomen ist ebenso wie dem Handels- und Gewerbeverein Gablenberg sehr wichtig, dass die Linie sich etabliert und über den Projektzeitraum bis Ende 2018 hinaus bestehen bleibt. Kürzlich traf man sich deshalb mit Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier und Vertretern der SSB und der Politik und beriet, wie die 64 gestützt und bekanntgemacht werden kann.

Die auf der Waldebene Ost ansässigen Vereine haben bereits unter ihren Mitgliedern und im Internet für die Busverbindung geworben; sie möchten bei ihren anstehenden Festen dazu aufrufen, dass die Menschen mit dem Bus auf die Waldebene fahren. Demnächst – am 21. Mai - steht das Sommerfest des Turnerbundes Gaisburg an, es folgen der Waldebene-Cup des SV Gablenberg am 25. Juni und das Sommerfest der Spvgg Stuttgart-Ost am 15. Juli. Auch in den Lokalen auf der Waldebene sollen Flyer ausgelegt und Plakate oder Fahrpläne ausgehängt werden.
Die Gewerbetreibenden würden den Bus gerne mit Werbung sponsern; bislang ist allerdings noch unklar, in welcher Form dies möglich ist. Es wurde auch angeregt, besser kenntlich zu machen, dass es sich um ein öffentliches Verkehrsmittel handelt, denn die schwarzen Kleinbusse werden von vielen Menschen möglicherweise als privat eingestuft. Auch die Jugendräte möchten das Angebot bekanntmachen, zum Beispiel über die Sozialen Medien und vielleicht auch über ein eigenes Fußballturnier. 
Jürgen Sauer, der als Vertreter der CDU im Aufsichtsrat des Verkehrsunternehmens SSB sitzt, lobte das Engagement aller Beteiligten. Es sei vorbildlich, wie hier im Vorfeld gearbeitet und jetzt auch drangeblieben werde, sagte er: „So eine Projektbegleitung habe ich noch nie erlebt.“ Dies seien beste Voraussetzungen, das Projekt am Laufen zu halten. Er war sich mit den anderen einig, dass man der „64“ Zeit geben und sie mit vielen kleinen Bausteinen Stück für Stück stärker ins Bewusstsein rücken müsse. 
Aus der Bevölkerung sind bereits verschiedene Anmerkungen zur Buslinie 64 eingegangen. So schätzen die Buchwaldbewohner, dass sie mit ihr eine direkte Anbindung an die Stadtbahn U15 haben. Ein Leser schrieb uns, dass an der Endhaltestelle im Buchwald Informationen zum Bus und zum Fahrplan fehlen – seine Anmerkung wurde an die SSB weitergeleitet. 
Haben auch Sie eine Idee, wie man die „neue 64“ noch attraktiver machen und stärker ins Bewusstsein rücken könnte? Wir freuen uns über Zuschriften. 
 
 
Karin Ait Atmane
Allgemeine News
10.5.2017
Foto: Ait Atmane (Hier klappt der Anschluss am Buchwald)