Blick für Alltagssorgen

Aktiv im Stadtteil: Milena Renkl-Ristovic
Milena Renkl-Ristovic ist als ausländisches Mitglied im Bezirksbeirat Ansprechperson für die Migranten im Stadtteil. Die lebendige 79-Jährige war aber schon vorher vielen Familien in Stuttgart-Ost bekannt, denn sie engagiert sich schon lange. Ganz besonders liegen ihr Kinder und Jugendliche am Herzen.
Zu Parteipolitik hat Milena Renkl-Ristovic immer Abstand gehalten: „Ich will neutral bleiben und will jede Partei kritisieren, wenn ich denke, dass sie einen Fehler macht“, sagt sie, „und auch jede loben können“. Damit bleibt sie auch im Bezirksbeirat unabhängig – und hat sich schon mal erlaubt, aufzustehen und zu gehen, wenn sie fand, dass unnötig lange und ausschweifend diskutiert wurde.


Musiker, Artisten und mehr gesucht

Jetzt anmelden zur Langen Ost Nacht
Wer möchte bei der 10. Langen Ost Nacht am 23. Juli auf einer der großen Bühnen am Schmalzmarkt oder auf dem Ostheimer Marktplatz auftreten? Gesucht sind Künstler und Artisten, die einen Beitrag zum vielfältigen Programm für die größte Partynacht im Stuttgarter Osten leisten. Angesprochen sind Bands, Chöre und andere Musiker, Tanz- und Theatergruppen, Schulklassen, Vereine, Artisten und Akrobaten – alle, die sich mit einer Aufführung auf der Bühne präsentieren möchten.


Künftig freier Zugang

Sportplatz an der Berger Schule
Es gibt zu wenige Plätze, auf denen Kinder und Jugendliche sich in Stuttgart-Ost bewegen und toben können. Um Abhilfe zu schaffen, hat die Stadt jetzt richtig Geld in die Hand genommen und für 370 000 Euro den Sportplatz der Berger Schule auch nach oben hin abgedichtet: So können keine Bälle mehr auf die benachbarten Straßen fliegen. Sobald die Öffnungszeiten geregelt sind und die Benutzungsordnung steht, wird der Platz auch für die öffentliche Nutzung freigegeben.


Loch in der Bande wird gestopft

Miteinander reden hilft weiter
Manche Probleme lassen sich schneller beheben als man denkt. Sinan, Maschde und Edison ärgern sich schon sehr lange über das Stück fehlende Bande am Bolzplatz an der Ecke Neckar-/Heinrich-Baumann-Straße. Die Jungs kicken dort fast täglich, im Winter wie im Sommer. Einige ihrer Kumpels hätten aber wegen des Lochs in der Einfassung schon die Lust verloren, erzählen sie. Ständig rolle der Ball raus, und außerdem könne man einfach besser spielen mit Bande.


Jugendliche wollen in „RiO“ was bewegen

Gegen Langeweile und Perspektivlosigkeit
Wer mit sich und seiner Zeit nichts anzufangen weiß, kommt schnell auf dumme Gedanken. Den Kreislauf aus Langeweile und Problemen will ein Gruppe Jugendlicher und junger Männer aus Raitelsberg durchbrechen.
„Wir wollen dazu beitragen, dass „RiO“ nicht immer nur negativ gesehen wird“, sagten die Jungs im Bezirksbeirat, wo sie sich und ihr Projekt vorgestellt haben, gekoppelt mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Sie möchten zunächst eine Fahrt nach Augsburg machen und dort eine Initiative in einem ähnlichen Stadtviertel besuchen. Zweites Vorhaben ist, Kontakte zur krimtartarischen Jugend in der Ukraine zu knüpfen. Vor allem aber wollen sie das Boxtraining „BiO“ - „Boxen im Osten“ - wieder zu beleben.


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