Spenden für den Bocksprungbrunnen

Rettungsaktion für ein Kulturdenkmal
Nächstes Jahr wird das Zeppelin-Gymnasium samt dem Bocksprungbrunnen 100 Jahre alt. Doch der Wasserspender im ist in traurigem Zustand: Das Böcklein der Bronzeskulptur hat nur noch einen Stummelschwanz, dem Knaben fehlt sein Geschlecht. Wasser fließt keines mehr, denn ein Brunnenrohr ist ebenso defekt wie die Stufen zum Brunnen und die Stiftungstafel.
Das Zeppelin-Gymnasium möchte den Bocksprungbrunnen mit Unterstützung der Stiftung Stuttgarter Brünnele wieder instand setzen und zu neuem Leben erwecken. Dabei sind die Bürger als Spender gefragt, wie schon vor 100 Jahren: Bürger von Stuttgart-Ost haben 1912 bei der Erbauung des damaligen Reformrealgymnasiums den schönen, mittlerweile denkmalgeschützten Brunnen gestiftet.


Feuer und Flamme fürs Zugfahren

Weiteres Modellbahn-Material gesucht
Immer mittwochnachmittags ist die Stunde der Modellbahnfans in der Karl-Olga-Altenpflege. Sechs bis acht ältere Herren kommen dann im Bastelzimmer zusammen, um ihre Strecke weiterzuentwickeln: Nach einem Aufruf in „Ihr Stadtteil aktuell“ haben sie Material bekommen und konnten mit viel Begeisterung bereits eine kleine Landschaft samt Zugstrecke aufbauen. Darüber freuen sich alle sehr. Mittlerweile dreht die Lok sogar ihre Runden, was einiges Tüfteln und Basteln erfordert hat. Tatkräftige Hilfe bekamen die Senioren dabei aus dem Stadtteil von Friedrich Walz, der seinen Ruf als Modellbahn-Experte bestätigen konnte.


Engagiert ohne ideologische Scheuklappen

175. Geburtstag von Eduard Pfeiffer

Am 24. November vor 175 Jahren wurde in Stuttgart Eduard Pfeiffer geboren. Der jüdische Bankier, Genossenschaftler und Sozialreformer hatte großen Einfluss auf die Baupolitik der Landeshauptstadt. Er war ein wichtiger Wirtschaftsförderer im Land und gleichzeitig Sozialreformer, der sich für humane Arbeits- und Lebensbedingungen einsetzte.

Unter anderem hat Pfeiffer den „Verein für das Wohl der arbeitenden Klasse“ gegründet, den heutigen Bau- und Wohnungsverein mit Sitz in Stuttgart-Ost. Dieser gilt als eine der ersten Institutionen des sozialen Wohnungsbaus und schuf an die 1800 Wohnungen, darunter die Siedlung Ostheim. Noch heute ist beim Bau- und Wohnungsverein der Geist seines Gründers präsent, nicht nur, weil seine Büste im Gang steht und sein Bild an der Wand hängt. Bei anstehenden Entscheidungen frage man sich in den Gremien des Vereins oft: „Wie hätte Eduard Pfeiffer entschieden?“, sagt Vorstand Thomas Wolf.

Zermürbt vom langen Warten

Wienerwald kämpft mit Parkplatz-Problemen

Manchmal geben Kunden bei Vassilios Kokinakias im Wienerwald telefonisch eine Bestellung auf, unter der Bedingung, dass er sie ihnen draußen vor der Tür aushändigt – sie wollen keinen Strafzettel riskieren. Kokinakias braucht dringend Parkplätze für sein Restaurant an der Ecke Landhausstraße/Lehmgrubenstraße. Die seien schon versprochen worden, als die Landhausstraße verkehrsberuhigt wurde, sagt er – das ist mehr als 15 Jahre her.   

„Meine Kunden müssen irgendwo parken!“, sagt Kokinakias.

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