Filderauffahrt ist wieder ein Thema

Regionalverkehrsplan liegt aus
Die Filderauffahrt ist wieder im Gespräch, zumindest beim Verband Region Stuttgart. Sie taucht als Maßnahme höchster Dringlichkeit im Entwurf für die Fortschreibung des Regionalverkehrsplans vom 21. Dezember 2016 auf. 
Unter Maßnahme Nr. 345 listet der Verband unter dem Schlagwort „Filderauffahrt“ eine Verbindung zwischen B10 und A8 mit langem Tunnel auf. Es würde sich um eine Fortführung der B14 von ihrer Einmündung in die B10 im Bereich Neckarpark zur B27 handeln. Für den Fall, dass diese Variante nicht realisiert werden kann, würde dem Plan zufolge Maßnahme 319 an ihre Stelle rücken: Dabei geht es um eine ähnliche Querverbindung mit kurzem Tunnel bei Heumaden, Riedenberg und Kemnat. Für beide Projekte läuft eine Voruntersuchung. 


Bezirksbeirat stimmt dem Konzept zu

Weitere Schritte für die Villa Berg
„Musik und Mehr“ heißt das Konzept, das im Zuge der Bürgerbeteiligung für die künftige Nutzung der Villa Berg erarbeitet wurde. Der Bezirksbeirat Stuttgart-Ost hat den Leitlinien jetzt zugestimmt und damit seine Empfehlung an die Ausschüsse und den Gemeinderat gegeben, die in den kommenden Wochen das Thema beraten werden.
Im nächsten Schritt soll dann von einem externen Büro eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Sie umfasst unter anderem die Stellungnahme des Denkmalamtes, welche Elemente des Gebäudes zu erhalten sind. Außerdem werde man so eine zumindest etwas genauere Vorstellung von den Kosten bekommen – für die jetzt geschätzten zehn bis zwölf Millionen Euro  gebe es keine solide Grundlage, sagte Matthias Bertram vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung. Neben dem Gebäude muss auch die Tiefgarage saniert werden, denn ein Teil ihrer Plätze ist an den SWR vermietet, ein anderer Teil soll für die geplante Wohnbebauung am Parkrand zur Verfügung stehen und ein weiterer Teil in Zukunft für die Nutzer der Villa. 


Den Stöckach gestalten

Filmabend zur Bürgerbeteiligung
Zum Filmabend mit anschließender Diskussion „Wem gehört die Stadt - Bürger in Bewegung“ lädt die Bürgerbeteiligung für den Stöckach am Mittwoch, 15. März um 19 Uhr in die Räumen der Gemeinwesenarbeit, Metzstraße 26 ein. Die Langzeitdokumentation begleitet die Bürgerbeteiligung zu einem Bauprojekt in Köln und zeigt die Konflikte um Investor, Verwaltung und Bürgerwünsche.


Wertvoll für die Stadt

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bezirksvorsteherin überreicht Ehrenmünzen
„Jeder dritte Stuttgarter engagiert sich ehrenamtlich“, sagte Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier beim Bürgerempfang im Dezember. Wobei auch die Stuttgarterinnen ausdrücklich genannt sein sollten, denn sie seien unter den Freiwilligen sogar in der Mehrzahl, so Strohmaier. Stellvertretend für all die anderen Aktiven, ohne die so vieles im Stadtbezirk nicht liefe, schlägt der Bezirksbeirat regelmäßig einzelne Ehrenamtliche für ihre besonderen Verdienste für die Ehrenmünze der Stadt Stuttgart vor.


Zur Langen Ost Nacht anmelden

Am Samstag, 22. Juli findet bereits zum 16. Mal die Lange Ost Nacht statt. Wie immer besticht die Partynacht zwischen Schmalzmarkt und Ostheimer Marktplatz mit ihrer Mischung aus Gastronomie, Kultur, Spektakel und Information. An diesem Tag zeigt sich die ganze Vielfalt des Stuttgarter Ostens, ergänzt durch Beiträge von auswärtigen Künstlern und Standbeschickern – und der Stadtbezirk kommt zusammen, um gemütlich bis in die Nacht hinein zu feiern. 


Musik und mehr“ für die Villa Berg

„Musik und Mehr“ - das ist das Leitmotiv, unter dem das Konzept der Villa Berg weiterentwickelt wird. Das Ergebnis aus der Bürgerbeteiligung lässt viele Möglichkeiten offen, gibt aber doch eine klare Richtung vor. Gut, dass es kein „Haus für alles“ geworden sei, sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn am Abschlussabend der Bürgerbeteiligung, an dem die rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Ahnung davon bekamen, wie viel Musik in der Villa drinstecken könnte. Kammermusik war am Abschlussabend ebenso zu hören wie Hip-Hop, Opernauszüge, Chorgesang, ein Stück mit dem Hackbrett oder ein Mandolinen-Trio. Break-Dance und brasilianischer Capoeira hatten auf der Bühne ebenfalls ihren Platz. Die akustischen Einlagen zwischen den Gesprächsrunden standen für die Vision der Villa als einem Haus, in dem verschiedenste musikalische Stilrichtungen und Altersgruppen zum Zuge kommen sollen. Bildhaft dargestellt wurde das mit der Zuordnung: Erdgeschoss für „Events“, Gartengeschoss für Jugendkultur und zweites und drittes Geschoss als „Arbeitsebene“, dazu der Park, der ebenfalls leben und sich in seiner Nutzung mit der Villa ergänzen soll. Diese Zuordnungen sind nicht starr, sondern eher sinnbildlich, um der Vielfalt ein Gerüst zu geben. 


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